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Praktikum bei Regio – Lea Sophies Geschichte

Automatische Übersetzung durch ChatGPT

Heute arbeitet Lea Sophie neben ihrem Studium in Teilzeit bei Regio als Geoinformatikerin. Doch wie begann ihr Weg bei Regio und welche Eindrücke hat sie aus ihrem Praktikum und den ersten Arbeitsmonaten mitgenommen? Lea Sophie Noe hat ihre Erfahrungen aufgeschrieben. Vielen Dank, Lea Sophie, und weiterhin viel Erfolg!

Ich kam im Frühjahr 2025 zu Regio, als ich im Rahmen meines Studiums ein Fachpraktikum absolvieren musste. Über eine Kommilitonin, die bereits bei Regio arbeitete, erfuhr ich, dass für ein Projekt Unterstützung gesucht wurde. Deshalb entschied ich mich, mich zu bewerben. Ich studiere im Masterstudiengang Geographie an der Universität Tartu. Während meines Studiums habe ich mich bereits mit der Analyse von Geodaten und der Erstellung von Karten beschäftigt, doch das Praktikum bei Regio bot mir die Möglichkeit, meine Fähigkeiten im Umgang mit GIS-Software weiterzuentwickeln und einen genaueren Einblick in die systematische Erstellung von Geodaten zu erhalten.

Ich begann meine Arbeit in einem Projekt, in dem präzise Geodaten für spezielle Zwecke erstellt werden mussten. Die Arbeit bestand hauptsächlich darin, Objekte anhand von Orthofotos zu digitalisieren und Datenebenen zu korrigieren. Dabei wurden Linien-, Punkt- und Flächenobjekte digitalisiert, die jeweils ihre eigenen Besonderheiten hatten. Während dieser Arbeit lernte ich mehrere Werkzeuge in QGIS kennen, mit denen ich zuvor noch nicht so intensiv gearbeitet hatte. Dazu gehört beispielsweise das Werkzeug „Digitize Shape“, mit dem sich regelmäßige Formen mit nur zwei Mausklicks zeichnen lassen. Die Digitalisierung wurde außerdem durch gemeinsam festgelegte Tastenkombinationen sowie durch die Nutzung vieler von Regio entwickelter Plugins erleichtert.

Ein wichtiger Teil der Arbeit war auch die Fehlerkorrektur. Um eine möglichst hohe Datenqualität sicherzustellen, führten wir die Fehlerprüfung in mehreren Runden durch. Zunächst überprüfte jede Person ihre eigene Arbeit. Anschließend kontrollierten wir auch die Arbeit der anderen und gaben Empfehlungen für Korrekturen. Zum Schluss nutzten wir Skripte zur automatischen Fehlererkennung, um auch die kleinsten Fehler zu finden, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.

Die Arbeit in einem großen Team erforderte mehr Kommunikation, als ich zunächst erwartet hatte. Das Arbeitsgebiet war in mehrere Bereiche aufgeteilt, und jeder Person wurde ein bestimmtes Gebiet und/oder eine bestimmte Datenebene zugewiesen. Daher war es wichtig, dass alle Teammitglieder regelmäßig über den Fortschritt ihrer Aufgaben berichteten. Dabei halfen unsere wöchentlichen Meetings, in denen wir den Stand der Arbeit besprachen und zwischenzeitlich entstandene Probleme und Fragen analysierten. Diese Diskussionen waren sehr wichtig, damit das Endergebnis einheitlich ist und alle Objekte von verschiedenen Personen auf die gleiche Weise digitalisiert und kategorisiert werden.

Während des Praktikums bekam ich ein allgemeines Verständnis davon, was die Erstellung und Verwaltung von Geodaten tatsächlich bedeutet. An der Universität war es üblich, dass die für Aufgaben benötigten Daten bequem in der Lernumgebung bereitgestellt wurden, sodass man sofort mit der Analyse beginnen oder eine Karte gestalten konnte. Nur in wenigen Fällen musste man sich intensiver mit der Datenerhebung beschäftigen. Die Arbeit bei Regio zeigte mir, wie viel Zeit und personelle Ressourcen tatsächlich in die Erstellung und Pflege aktueller und qualitativ hochwertiger Geodaten fließen.

Die Atmosphäre im Regio-Büro ist sehr unterstützend und freundlich. Wenn ich Fragen hatte, bekam ich immer Hilfe, was mir half, neue Arbeitsweisen schnell zu lernen. Mit zunehmenden Fähigkeiten konnte ich auch immer mehr Probleme selbstständig lösen. Das war auch in den Meetings spürbar – mit jeder Woche konnte ich mich stärker an den Diskussionen beteiligen und eigene Ideen zur Problemlösung einbringen. Außerdem gefiel mir, dass es bei Regio flexible Arbeitszeiten gibt und ich den Großteil meiner Arbeit zu Zeiten erledigen konnte, die mir passten und mein Studium nicht beeinträchtigten. Regio ist ein sehr studierendenfreundlicher Praktikumsort.

Insgesamt war mein Praktikum bei Regio eine wertvolle Erfahrung, bei der ich sowohl meine technischen GIS-Softwarekenntnisse als auch meine Fähigkeiten im Arbeiten und Kommunizieren in einem professionellen Umfeld weiterentwickeln konnte. Während des Praktikums verbesserten sich außerdem meine Zeitplanung und meine Ausdauer. Zudem konnte ich die im Studium erworbenen Kenntnisse mit neuen praktischen Fähigkeiten verbinden.

Praktikant Lea
Lea Sophie